Four Nights in Bangkok

Tag 1: Am Morgen landen wir nach einem stressfreien Nachtflug in Thailands Hauptstadt.  Bangkok, here we are!

Vom Flughafen Suvarnabhumi nehmen wir den Zug Richtung Innenstadt für 45 Baht pro Person. Im Prinzip haben wir in diesem Moment jedoch noch keine Ahnung, wo wir eigentlich genau hin müssen, aber in Richtung Stadtkern zu fahren kommt uns richtig vor. Wir steigen an der Endhaltestelle des Zuges aus. Vorher gibt es aufgrund der Menschenmassen in der Bahn, sowie unseres Gepäcks, ohnehin kaum eine Möglichkeit, die Tür nach draußen zu erreichen. Den Mehrpreis für die etwas längere Fahrt können wir problemlos an der Endhaltestelle nachlösen. Nun stehen wir mitten in der Metropole Bangkok, ohne mobile Internetverbindung, mit Gepäck, welches ich als minimalistisch bezeichne, welches bei der Hitze jedoch trotzdem schwer wie Blei wirkt. Sören hat die Thailand Karte auf HereMaps installiert. Der Weg zum gebuchten Hostel: eine knappe dreiviertel Stunde zu Fuß. Mit dem Gepäck sowie fehlender Gewöhnung an Wärme und Luftfeuchtigkeit nicht zu schaffen. Wir halten ein pinkes Taxi an, zeigen dem Fahrer die Adresse zum Ching Cha Hostel und fragen nach den Kosten dafür. Der Fahrer fragt: 300 Baht? Umgerechnet unter 10 EUR. Wir gehen von einem guten Preis aus und steigen sofort ein. Klimatisiert lotst er sich durch das Verkehrschaos von Bangkok und setzt uns am Ching Cha Hostel ab. Da uns die Fahrt, im Vergleich zu deutschen Verhältnissen, sehr günstig vorkommt, geben wir großzügiges Trinkgeld. Dass man in Bangkok noch viel günstiger von A nach B kommt werden wir erst später erfahren.

Das Ching Cha Hostel liegt in der Altstadt von Bangkok direkt an der Giant Swing (Ching Cha). Es sieht hip und stylisch aus, über die Fassade sind unzählige Taue verspannt. Wir haben einen Private Pod für 2 Personen mit eigenem Bad gebucht. Der Private Pod ist klein, ja wirklich sehr klein, außer ein Doppelbett passt im Prinzip nichts rein, aber es ist ziemlich gemütlich und gut klimatisiert. Das Bad ist auch okay. Wir fühlen uns wohl. Wir legen die Beine hoch und holen den flugbedingten Schlafmangel nach. Knapp 2 Stunden später machen wir uns ausgeruht und mit etwas luftigeren Klamotten auf den Weg, die Umgebung zu erkunden. Gegenüber von der Giant Swing kommen wir in ein Gespräch mit einer älteren Dame. Wir erzählen ihr, dass wir uns die Tempelanlage Wat Arun anschauen wollen. Sie empfiehlt uns ein TukTuk zu nehmen und zu einem Pier zu fahren, von der man per Longtail-Boot eine Klong-Fahrt starten kann. Sie spricht einen TukTuk Fahrer an und arrangiert, dass dieser uns für 50 Baht zu der benannten Station bringt. Der TukTuk-Fahrer bringt uns dorthin und führt uns direkt zu dem Longtail-Boot, dort zahlen wir 1000 Baht pro Person für die Fahrt, was uns für thailändische Verhältnisse etwas teuer vorkommt. Oh je, wir fürchten, dass wir in eine Touristenfalle gestolpert sind. Wie auch immer, wir genießen trotzdem die Fahrt durch die Kanäle dieser Weltmetropole. Wir sehen spektakuläre Villen, direkt neben niedlichen Stelzenhäusern und verfallenen Baracken. Die baulichen Unterschiede auf so engem Raum könnten größer kaum sein. Wir sehen und hören verschiedenste Vogelarten, an einer Stelle kreuzt ein Waran unseren Weg. Die Abenddämmerung beginnt. Schließlich befahren wir den Chao Phraya und sehen die Dächer des Königspalasts sowie der Tempelanlage Wat Pho erstrahlen. Wir verlassen das Boot direkt auf der gegenüberliegenden Seite am Wat Arun, geben dem Bootsfahrer noch ein kleines Trinkgeld und sagen ihm, dass wir nicht  weiter nach Chinatown mitfahren, wie es ursprünglich geplant war. Der Tempel ist bereits geschlossen, aber die Illumination der Anlage ist unbeschreiblich schön, so dass es für uns im Endeffekt wie eine glückliche Fügung wirkt, direkt in dieser magischen Abendstimmung am Wat Arun zu sein.

Von dort nehmen wir schließlich die Fähre über den Chao Phraya und kommen am Wat Pho an. Von hier aus gehen wir zu Fuß zurück zum Hostel.

Auf der 6. Etage des Hostels befindet sich eine gemütliche Skybar. Hier nehmen wir noch ein leckeres Abendessen zu uns und probieren thailändisches Craftbeer – sehr zu empfehlen – bevor wir erledigt ins Bett fallen.

Tag 2: Wecker? Nicht nötig, gegen 8:00 Uhr reißt mich der Lärm der Stadt aus dem Schlaf. Direkt vor dem Hostel verläuft eine große Straße und die Fenster des Private Pods sind vermutlich nicht richtig dicht. Aber nicht weiter schlimm, ich verschlafe Urlaube ohnehin eher ungern, insbesondere, wenn es noch so viel zu entdecken gibt. Also raus aus den Federn. In der Skybar wird das Frühstück eingenommen. Es ist sehr einfach. Toast, Marmelade, Früchte und gebratenes Ei mit Kartoffeln und Würstchen. Frisch gestärkt planen wir unseren Tag und entscheiden uns zunächst zur Bahnstation Hua Lamphong zu fahren, um unsere reservierten Zugtickets für den Nachtzug nach Surat Thani zu holen. Wir haben gehört, dass der Fahrdienst Uber in Bangkok recht verbreitet ist. Wir installieren die App und geben Start und Ziel ein. Der Preis liegt bei 75 Baht. Wir sind erstaunt. Knapp 7 Minuten später steht das Uber-Fahrzeug vor dem Hostel. Kurze Zeit später steigen wir an der Bahnstation aus. Wir holen die Tickets bei 123Asia ab. Zusätzlich kaufen wir uns bei der Gelegenheit eine Sim-Karte für Thailand (299 Baht) inkl. 100 Baht Telefonguthaben sowie 2,5 GB Highspeed Internet für 8 Tage. Die Sim-Karte muss lediglich ins Handy eingelegt werden und schon läuft es. So sind wir nun auch unterwegs in der Lage uns per Google Maps zu navigieren, spontan ein Uber-Taxi zu rufen oder uns bei Tripadvisor über interessante Locations in der Nähe zu informieren. Oh ja, wie war das Leben nur ohne diese Möglichkeiten? Wir sind zufrieden. Von der Bahnstation Hua Lamphong gehen wir zum Tempel Phra Wat Traimit und besichtigen den Goldenen Buddha sowie das angeschlossene Museum, in dem man etwas über die Entstehung und Geschichte dieser Statue erfährt. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Nach dem Besuch des Tempels passieren wir Chinatown, und rufen uns dort erneut ein Uber, welches uns zum Jim Thompson Haus bringen soll. 95 Baht. 10 Minuten Wartezeit. Wow. Uber ist großartig. Wir sind begeistert. Am Jim Thompson Haus angekommen verspüren wir ein leichtes Hungergefühl. Wir entscheiden uns im dortigen Restaurant zu speisen. Das ist eine gute Wahl. Die Curries sind sehr lecker und die hausgemachte Limonade mit Kaffir-Limettenblättern ist  ebenfalls zu empfehlen. Aber besonderes Highlight für uns ist die Nachspeise: Mango-Cheesecake. Mmmh – ein Traum. Nach dem Mittagessen besichtigen wir das Thompson Haus. Die Räumlichkeiten können nur im Rahmen einer Führung betreten werden. Diese ist aber sehr interessant und lohnt sich. Jim Thompson hat sich in den 40er Jahren in Thailand niedergelassen und hat als Textildesigner mit dem Handel von thailändischer Seide Ruhm erlangt. In den 60er Jahren verschwand er spurlos auf einer Reise in Malaysia. Thompson war Kunstsammler und viele seiner Stücke werden auf dem Areal ausgestellt. Das Thompson Haus wird von einer Stiftung verwaltet, die darauf ausgelegt ist das künstlerische und kulturelle Erbe Thailands zu bewahren. Natürlich gibt es dort auch die Möglichkeit, Produkte aus feinster thailändischer Seide zu shoppen. Nach dem Besuch des Thompson Haus treten wir zu Fuß den etwa dreieinhalb Kilometer langen Weg zum Hostel an. Zwischenstopp bei Tesco. Dieser Supermarkt ist riesig und es gibt einiges zu sehen. Wir kaufen eine Packung Instant Ingwer Tee. Weiter auf dem Heimweg wird es nun langsam dämmrig. Wir passieren einen Nachtmarkt unter einer riesigen Autobahnbrücke, wo die Händler nun langsam anfangen ihre Stände aufzubauen. Ein paar Damen mittleren Alters praktizieren vor einer Bühne Aerobic. Die Atmosphäre ist sehr entspannt. Wir verweilen dort für einen Moment und beobachten das Treiben. Schließlich setzen wir unseren Weg zum Hostel fort. Dort angekommen gönnen wir uns in der Skybar noch ein kleines Bierchen.

Tag 3: Wecker? Heute wäre er fast nötig gewesen. Der Lärm der Straße hat uns kaum schlafen lassen. Wir dachten kurzzeitig an einen Wechsel des Hostels, haben uns aber entschieden es mit Ohrstöpseln zu versuchen. Mal schauen, wie die nächste Nacht wird. Heute beginnen wir unseren Tag mit dem Besuch des Tempels Wat Suthat. Dieser liegt in direkter Nachbarschaft des Hostels. Was die Tempelbesuche in Thailand generell angeht ist es sinnvoll, ein Shirt zu tragen, welches nicht zu tief ausgeschnitten ist und die Schultern bedeckt. Ich empfehle für alle Fälle eine Bluse zum überziehen dabei zu haben. Auch die Hosen oder Röcke sollten möglichst bis zum Knie gehen, alles andere wird nicht gern gesehen und kann eventuell dazu führen, dass einem der Zugang zum Tempel verwehrt bleibt. Weiterhin müssen in der Regel die Schuhe ausgezogen werden, um die Tempel betreten zu dürfen. Allen, denen es eventuell unangenehm ist, dort barfuß rumzulaufen, empfehle ich ein paar Socken einzustecken. Die Tempelanlage Wat Suthat ist sehr schön und strahlt eine angenehme Ruhe aus.

Anschließend machen wir uns auf den Weg Richtung Siam Museum. Wieder werden wir unterwegs von Personen angesprochen, die sehr freundlich und interessiert auftreten und eine freundliche Reiseempfehlungen geben wollen. Eine Person, der wir sagen, dass wir das Siam Museum besuchen wollen, behauptet sogar, es würde geschlossen sein und erst in ein paar Stunden wieder aufmachen, so dass wir noch Zeit hätten mit einem Tuk Tuk zu einem Tempel zu fahren, den er empfehlen könnte. Schon nähert sich auch ein Tuk Tuk. Wir hatten uns in der Zwischenzeit informiert, ein Paradebeispiel des sogenannten Scamming, einer abgekarterten Abzocke, der Touristen immer wieder zum Opfer fallen. Also immer vorsichtig sein, wenn man von noch so vermeintlich netten Thais angesprochen wird. Wir lehnen dankend ab und gehen weiter Richtung Siam Museum. Dieses hat natürlich nicht geschlossen und wir können unsere geplante Besichtigung starten. Der Eintritt beträgt 300 Baht pro Person. Ein Audioguide ist inklusive. Das Thema des Museums ist speziell die Thailändische Kultur. Der Rundgang durch das Museum ist kurzweilig gestaltet, mit vielen interaktiven Elementen, die einem die thailändische Kultur ein Stück näher bringen. Einen tieferen Einblick in die Geschichte Thailands kann man hier allerdings nicht erwarten. Nach dem Museumsbesuch kehren wir in das dort ansässige Elifant Coffee ein und essen ein paar thailändische Spezialitäten. Als Dessert erwartet mich nun endlich der sehnsüchtig erwartete Sticky Rice mit Mango – ein Gedicht. Wir gehen zurück zum Hostel um uns dort ein wenig auszuruhen. In einer nahe gelegenen Apotheke besorgen wir uns Ohrenstöpsel. Schon bei dem kurzen Mittagsschläfchen sind diese sehr hilfreich. Geweckt werden wir dann schließlich von einer öffentlichen Aerobic Session auf dem großen Platz vor dem Hostel. Die Abenddämmerung hat eingesetzt.

Wir bestellen uns ein Uber zum Einkaufszentrum Esplanade. Für knapp 200 Baht werden wir durch halb Bangkok gefahren. Das Einkaufszentrum ist sehr modern. Im Erdgeschoss sind Tulpenfelder aufgebaut, die von Selfiejägern umlagert  sind. Wir gehören auch dazu. Eigentlicher Plan ist der Besuch des Parkdecks, da es von dort einen tollen Ausblick auf den benachbarten Nachtmarkt geben soll. Auf dem Weg nach oben streifen wir an einer Vielfalt von Läden vorbei. Dieser Einkaufstempel kann sich wirklich sehen lassen. Zufällig stoßen wir auf einen Eingang mit dem Namen „Art in Paradise“. Ein Kunstmuseum in einer Einkaufsmall? Nicht ganz: es ist eine Ausstellung mit Wandmalereien, die besonders auf Fotos tolle dreidimensionale Effekte erzeugen. Wir überlegen uns spontan die Ausstellung zu besuchen. Es ist schon spät und damit leer. So können wir in aller Ruhe vor den Wandgemälden posieren und witzige Schnappschüsse machen. Nachdem der Rundgang geschafft ist verlassen wir die Ausstellung und suchen den Ausgang zum Parkdeck. Von hier leuchten die bunten Pavillons des Nachtmarkts auf. Was für ein Ausblick! Nun ist es kurz vor 10 und das Einkaufszentrum schließt in Kürze. Wir schlendern über den Nachtmarkt. Von allen Seiten wird laute Musik gespielt, es ist cool, es ist hip. Wir setzen uns auf eine der Terrassen und trinken ein Bier. Anschließend streifen wir durch die Gassen zwischen den Pavillons. Das Angebot ist vielfältig: Kleidung, Taschen, Schuhe, Handyhüllen, Maniküre, Haare schneiden, und, und, und. Wir suchen die Gasse mit den Essensständen. Auch hier eine riesige Vielfalt. Wir kaufen uns Hähnchenteile in unterschiedlichen Panaden. Lecker. Als Nachtisch einen Rotee mit Mango. Ein Rotee ist eine Art Pfannkuchen, jedoch aus einem Teig ähnlich Strudel- oder Blätterteig. Sehr lecker. Nun geht es per Uber zurück zum Hostel.

Tag 4: Erstes Ziel am heutigen Tage ist der Tempel Wat Saket, der auf einer Erhöhung liegt, so dass man vor dort einen tollen Blick über die Stadt hat. Es ist allerdings etwas bewölkt. Als wir nach einem kurzen Fußmarsch am Tempel ankommen, wird aus leichtem Tröpfeln Starkregen. Als der Regen nachlässt besteigen wir die knapp 340 Stufen zum Tempel. Der Weg ist gesäumt von Glocken und Gongs, die dazu einladen benutzt zu werden.  Oben angekommen setzen sintflutartige Regenfälle ein. Wir sitzen geschützt im Tempel. Die Fensterläden müssen kurzzeitig geschlossen werden. Kurze Zeit später lässt die Sonne den Tempel wieder in seiner goldenen Farbe sowie den Perlmuttfarbenen Unterbau erstrahlen. Der Ausblick ist fantastisch. Wir verlassen das Tempelgelände und kehren zur Erfrischung in ein klimatisiertes Café ein. Dort kommen wir mit einem jungen Amerikaner aus Atlanta ins Gespräch und tauschen uns über erlebtes in Bangkok aus. Ja, so kommunikativ stelle ich mir den Backpacker-Lifestyle vor, allerdings habe ich das in unserem Hostel nicht mal zwischen Alleinreisenden beobachten können. Nach der kurzen Pause bestellen wir uns ein Uber zum Lumphini-Park. Der Park ist eine kleine grüne Oase in der hektischen Großstadt. Insgesamt einen Besuch wert, allein schon wegen der Warane, die man dort in den Seen, sowie auf den Grünflächen beobachten kann. Die Größe dieser Echsen ist beeindruckend. Nach dem Besuch im Lumphini Park fahren wir mit dem Sky Train zur Siam Mall. Diese hatte uns der Amerikaner empfohlen. Das Siam Center ist ein Konsumtempel, der seinesgleichen sucht und alle Einkaufszentren, die ich bisher in meinem Leben gesehen habe in den Schatten stellt. Hier reiht sich eine Designerboutique neben der anderen, exquisite Möbel stehen neben den feinsten Wohnaccessoires. Luxus pur. Nachdem wir nun knapp drei Tage hauptsächlich in der Altstadt von Bangkok unterwegs waren, ist diese moderne Mall schon fast ein Kulturschock und ich habe für einen Moment das Gefühl nicht mehr in Thailand zu sein. Langsam beginnen meine Füße zu schmerzen. Wir bestellen uns ein Uber um zu der – mit einem Michelin Stern ausgezeichneten – Garküche von Raan Jay Fey zu gelangen. Hier soll es das beste Street Food Bangkoks geben. Als wir aus dem Uber steigen, stehen dort Menschenmassen. Keine Chance. Die beliebte Garküche ist für den Tag ausgebucht. Einige Geschäfte weiter eine weitere Schlange von Menschen. Ah, der Uber-Fahrer sagte etwas von Pad Thai. Jetzt verstehen wir, die Schlange ist vor dem Laden, in dem es das beste Pad Thai Bangkoks geben soll. Die Wartezeit ist lang, aber scheint erträglich. Wir reihen uns ein und nach ungefähr einer halben bis 3/4 Stunde bekommen wir einen Tisch zugewiesen. Wir bestellen das Superb Pad Thai mit Prawns. Die Nudeln sind in einer Hülle aus Ei eingeschlagen. Es schmeckt gut – allerdings bin ich generell nicht so ein großer Fan von diesem Nationalgericht, da dort klassisch getrocknete Mini-Garnelen enthalten sind, die nicht so ganz meinem Geschmack entsprechen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist auf jeden Fall okay. Nach dem Essen geht es zurück ins Hostel, nach einem wiedermal sehr erlebnisreichen Tag.

Tag  5: Heute ist unser letzter Tag in Bangkok. Nach dem Frühstück checken wir aus dem Hostel aus. Wir können unser Gepäck noch bis zum Abend dort unterstellen. Wir lassen uns noch ein wenig durch die Altstadt von Bangkok treiben und begeben uns zur legendären Kao San Road. Hier ist es noch eine Spur touristischer als an den anderen Orten, die wir bislang gesehen hatten. Alle paar Meter werden wir von Thais angesprochen, die Ausflüge anbieten wollen. Es nervt langsam ein wenig. Wir verlassen den Bereich wieder. Gegen 13 Uhr schauen wir nochmal bei der Garküche von Raan Jay Fey vorbei. Wir haben die Möglichkeit, uns bereits auf den 2. Platz der Reservierungsliste zu schreiben. Wir setzen uns noch eine Stunde in ein nahegelegenes Café bis Raan Jay Fey ihre Pforten öffnet. Um kurz vor 14 Uhr stehen wir vor der Garküche neben unzähligen weiteren Menschen. Wir werden sehr schnell aufgerufen und dürfen Platz nehmen. Natürlich bestellen wir das mit dem Michelin-Stern ausgezeichnete Krebsfleisch-Omelette (1000 Baht). Ich bestelle eine vegetarische Speise (Pilze, Brokkoli und weiteres Gemüse, spezielle Nudeln, Ei für 200 Baht). Das Essen ist köstlich und von allerbester Qualität und der Hype um die betagte Dame nachzuvollziehen. Sie wirkt wie eine Künstlerin, wenn sie vor ihren Töpfen und Pfannen vor dem Feuer steht. Allein schon um dieses zu beobachten lohnt sich der Besuch. Nach dem leckeren Essen schlendern wir noch ein bisschen weiter durch die Stadt und anschließend zurück zum Hostel. Hier bestellen wir uns ein Uber zum Bahnhof Hua Lamphong. Von dort aus startet  am Abend unser Nachtzug nach Surat Thani, der uns knapp 600 km weiter in den Süden von Thailand bringt.

 

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