Klein aber oho! – El Hierro

El Hierro – viele behaupten es sei die schönste aller Kanarischen Inseln. Nachdem wir die anderen Inseln alle schon mindestens einmal besucht haben, ist es an der Zeit, nun endlich der siebten und kleinsten Kanarischen Insel einen Besuch abzustatten. El Hierro als Pauschalreise zu buchen gestaltet sich schwierig und so schnüren wir unser Reisepaket selbst: Flug nach Teneriffa, Fähre von Teneriffa nach El Hierro, Ferienwohnung auf El Hierro, Mietwagen – alles lässt sich problemlos über das Internet buchen. El Hierro hat einen kleinen Flughafen, der nur von den kleinen Inselfliegern der Gesellschaft Binter Canarias angeflogen wird. Ein Direktflug nach El Hierro ist also nicht möglich. Wir wählen die Verbindung per Fähre, da der Fährhafen relativ nah beim Flughafen Teneriffa Süd liegt.

Anreise per Fähre ab Teneriffa

Nach Ankunft am Flughafen Teneriffa Süd gegen Mittag und Kofferübernahme (unsere waren die Ersten!) verlassen wir das Flughafengebäude. Vor uns befinden sich direkt die Bushaltestellen der hiesigen Busgesellschaft TITSA. Es ist nicht schwer den Bus nach Los Cristianos zu finden, wo sich der Fährhafen befindet. Die Fahrt dauert knapp 20 Minuten und kostet 3,10 EUR pro Person. Vom Busbahnhof in Los Cristianos sind es noch ein paar Schritte bis zum Hafen. Wir brauchen mit unseren Rollkoffern knapp 20 Minuten, aber bis zum Ablegen der Fähre am Abend haben wir noch einen ordentlichen Zeitpuffer. Alternativ hätten wir natürlich auch ein Taxi vom Flughafen zum Fährhafen nehmen können. Los Cristianos – was kann man zu diesem Ort nur sagen? Sagen wir es so: Teneriffa bietet auf jeden Fall ansprechendere Orte für den Urlaub, aber von Los Cristianos starten die Fähren auf die benachbarten Inseln, wie La Gomera, La Palma und unser Ziel: El Hierro. Die Ticketübernahme erfolgt am Schalter von der Fährgesellschaft Naviera Armas. Die Tickets hatte ich bereits per Internet gebucht und bezahlt. Pro Person und Strecke ist man als Tourist mit knapp 50 EUR dabei. Nun stehen wir im Hafengebäude und haben noch knapp 2 Stunden Wartezeit zu überbrücken. Praktisch, dass es hier eine Terrasse mit Café gibt, wo wir noch einen kleinen Snack essen und einen Barraquito,  eine kanarische Kaffee-Spezialität mit einem Schuß Likör 43, genießen können. Gleichzeitig lassen wir uns die Sonne auf den Pelz scheinen und saugen die Wärme in uns auf. We love it. Die Wartezeit vergeht wie im Flug bis schließlich der große und sehr moderne Katamaran “Volcan de Tirajana”  in die Hafenmole einfährt. Die Fähre nimmt pünktlich um 17:30 Uhr Kurs Richtung El Hierro. Immer der Sonne nach.
Wenn wir zweieinhalb Stunden später in den Hafen von El Hierro einfahren ist es bereits dunkel. Wir verlassen die Fähre und lassen uns unser Gepäck aushändigen. Schließlich gehen wir zum Schalter des kanarischen Mietwagenanbieters unseres Vertrauens und übernehmen unser Auto. Wir starten nach El Pinar, wo wir für die zwölf kommenden Nächte eine Ferienunterkunft gebucht haben.

Casa Viges, El Pinar

Beim Suchen nach einer geeigneten Unterkunft auf El Hierro war das Casa Viges unser Favorit. Die Bilder der Unterkunft sahen umwerfend aus und weiterhin verfügt es über einen wichtigen Wettbewerbsvorteil zu anderen Unterkünften: es gibt eine Geschirrspülmaschine. Selbstverpflegung im Urlaub finde ich toll, aber Abwaschen im Urlaub? Nein, dass muss nicht sein. Die Geschirrspülmaschine war also das entscheidende Kriterium für unsere Buchung. Wir kommen um 21 Uhr an der Unterkunft an und werden dort freundlich empfangen. Die Unterkunft ist noch viel schöner als auf den Bildern der Buchungsseite.  Das Casa Viges ist ein altes kanarisches Gebäude, welches umfassend saniert wurde. Es ist hell, freundlich, sehr modern und liebevoll eingerichtet. Alles scheint sehr neu zu sein. Ein Ort zum Wohlfühlen. Die Küche ist sehr gut ausgestattet. Lediglich eine Kaffeemaschine wie wir sie kennen gibt es nicht. Wir bereiten den Kaffee in einem kleinen Espressokocher vor, der auf der Herdplatte erhitzt wird. Wir kennen diese Art der Kaffeezubereitung aus früheren Urlauben. Auch wenn es sich nicht um die bequemste Methode handelt, kommt meist sehr leckerer Kaffee dabei heraus. Die offene Küche mit Kochinsel geht in einen kleinen Wohnbereich mit gemütlicher Couch, Sessel, Fernseher und Kaminofen über. Deutsches Fernsehprogramm gibt es nicht, aber über den Youtube-Kanal können die wichtigsten Nachrichten abgerufen werden – und letztendlich fahren wir ja auch nicht zum Fernsehgucken in den Urlaub. Im Fernsehschrank befindet sich diverse Literatur über El Hierro in spanischer, englischer und sogar deutscher Sprache. Vom Wohnbereich kommt man in einen kleinen Flur von dem Schlafzimmer mit Doppelbett, Badezimmer und ein weiteres Gästezimmer mit Einzelbett abgehen. Vom Badezimmer gelangt man zu einem Raum mit einer Waschmaschine. Reinigungsmittel sind soweit vorhanden. Sollte etwas fehlen, bekommt man es im Supermarkt in El Pinar. Das Casa Viges im Ortsteil Las Casas / El Pinar, ist umgeben von kleinen Gärten in denen Mandel-, Feigen- und Zitronenbäume wachsen. Der Ausblick reicht bis zum Meer. Es ist ruhig, man hört nur das Zwitschern der Vögel, das Summen der Bienen,  das Gackern der Hühner, ab und zu das Krähen eines Hahns sowie Hundegebell, was in landwirtschaftlichen Gegenden nicht unüblich ist. Ein Auto hört man nur selten vorbeifahren. Zur Begrüßung erhalten wir die Inseltypischen Quesadillas, eine Flasche Wein aus eigener Herstellung, sowie Wasser, Früchte, Butter, Marmelade, Zwieback, so dass wir erstmal versorgt sind. Was für ein Service! Wir fühlen uns schon jetzt wie Zuhause.

El Pinar

El Pinar liegt im Süden von El Hierro. Die Gemeinde El Pinar besteht aus den Ortschaften Las Casas, wo sich unsere Unterkunft befindet, Taibique und La Restinga, der Fischerort ganz im Süden der Insel. Der Name El Pinar ist auf die großen Flächen mit Kiefernwald zurückzuführen, die sich hier befinden. Ansonsten ist die Umgebung hier sehr landwirtschaftlich geprägt. Viele der kleinen Häuser verfügen über einen Garten, der für Anbau oder Selbstversorgung mit Zitronen, Mandeln, Feigen, Wein, Zwiebeln, Salat, Kartoffeln und sonstigem Gemüse genutzt wird. Im Größeren Rahmen findet der Anbau von Mandeln und Feigen sowie auch Wein auf den umliegenden Ackern statt. Auch als Weidefläche für Schafe und Ziegen werden die Acker zum Teil genutzt. Es gibt schöne, nur wenig befahrene Straßen, auf denen man durch diese Landschaft wandern kann  z. B. der Wanderweg von Las Casas zum Mirador Las Playas. Eine Wanderung durch die Pinienwälder ist auch sehr zu empfehlen. Der Duft, der fedrige Boden, immer etwas Schatten – ich liebe Wanderungen durch Pinienwald. Die Kanarische Pinie ist etwas ganz besonderes. Ihr Dasein auf einer Vulkaninsel, hat sie mit einer besonderen Widerstandskraft gegenüber Feuer ausgestattet. Auch nach einem Brand ist die Kanarische Pinie in der Lage aus dem verkohlten Stamm wieder neu auszutreiben. In den Wäldern gibt es daher einige sehr skurrile Exemplare zu entdecken.

Hochebene Nisdafe

Unsere erste Wanderung des Urlaubs führt uns auf die Hochebene Nisdafe im Nordwesten der Insel. Es ist ein riesiges Areal mit Wiesen, welches als Weideland genutzt wird. Es ist sehr ursprünglich. Die Weideflächen sind durch Trockensteinmauern getrennt. Landwirtschaft und insbesondere Viehhaltung ist auf El Hierro ein wichtiger Wirtschaftszweig. Wir passieren Weiden mit Rindern, Kühen, Pferden und Ziegen. Auf den leeren Weiden blühen leuchtend rote Mohnblumen und lilafarbene Natternköpfe. Die Passatwolken steigen langsam hinauf und schwappen auf die Hochebene über. Langsam hüllt sich alles in dichten Nebel. Wir setzten unsere Wanderung am Rande des Plateaus innerhalb einer dichten Bewölkung fort. Zum Norden hin geht es steil hinab. Der Wanderweg zwischen Trockenmauer und Abgrund ist teils so schmal, dass wir über die Trockenmauer klettern und auf der Viehweide weitergehen, um einen ausreichenden Abstand zum Abgrund zu haben. Die Passatwolken liegen so dicht an der Felswand, dass eine Sicht nach unten kaum möglich ist – vielleicht besser so. Wir gehen vorbei an riesigen Baumheiden bis wir schließlich an die Gabelung kommen, wo es weiter zum Mirador de la Peña geht. Den werden wir an einem anderen Tag besuchen, wenn die Sicht besser ist. Heute gehen wir zurück zum Auto. 

Faro Punta Orchilla / Nullmeridian

Heute besuchen wir den westlichsten Punkt El Hierros, der neben einer grandiosen Vulkanlandschaft den Besuch von gleich zwei interessanten Monumenten bietet. Der Südwesten ist karg und nicht besiedelt. Die Landschaft ist geprägt von Lavastein und Geröll. Wir fahren mit dem Auto kilometerlange Serpentinen bis wir an einem befestigten Parkplatz halten und uns zu Fuß weiter Richtung Küste begeben. Schließlich folgen wir einem Schild mit der Aufschrift Meridiano 0. Nach etwa zwei Kilometern stehen wir vor dem ehemaligen Nullmeridian, der bis ins späte 19. Jahrhundert, bis der Nullmeridian in Greenwich festgelegt wurde,  in Europa sehr verbreitet war. Viele ehemalige See- und Landkarten basieren auf dem El Hierro – Meridian. In Sichtweite vom Nullmeridian befindet sich der Leuchtturm Faro Punta Orchilla, welcher der westlichste Leuchtturm Europas ist. Die im Wanderführer eingezeichnet Route zum Leuchtturm stellt sich in der Realität als Querfeldein-Wanderung durch ein gerölliges Lavafeld raus. In praller Sonne ist das eine kleine Herausforderung. Umso glücklicher sind wir, als sich schließlich der Leuchtturm in voller Größe vor uns erhebt. Einen Leuchtturmwärter gibt es heutzutage nicht mehr, die Steuerung läuft automatisch, aber noch immer  begrüßt er die Schiffe aus der „Neuen Welt“. Ein Stück weiter befindet sich die Muelle Punta Orchilla, eine kleine Hafenmole. Bis auf ein paar Touristen ist der Ort ziemlich verlassen. Wir verlassen den Ort nun auch wieder querfeldein über Lavageröll und interessant geformten Lavaströmen, bergauf durch die karge Landschaft, bis wir – gut, dass es GPS gibt – unser Auto erreichen.

Valverde

Der Ort Valverde liegt im Nordosten El Hierros und ist die Hauptstadt der Insel, wenn auch die Bezeichnung Stadt bei einer Einwohnerzahl von knapp 5.000 etwas gewagt ist, aber wenn man bedenkt, dass El Hierro insgesamt etwa 11.000 Einwohner hat, ist das schon eine ganz beachtliche Zahl.  In Valverde befindet sich Rathaus, Gericht und Krankenhaus. Samstags findet in Valverde ein Bauernmarkt statt, welchen wir besuchen wollen. Dieser ist mit seinen knapp 5 Ständen sehr überschaubar. So schlendern wir noch kurz durch den Ort, kaufen zwei typisch herrenische Quesadillas – kleine süße Küchlein mit Ziegenkäse, die sehr lecker schmecken, und gehen zurück zum Auto. Valverde liegt auf einer Höhe von knapp 600 m, dort kann es je nach Wetterverhältnissen schon mal deutlich kühler als an der Küste sein. Ein Jäckchen dabei zu haben ist also durchaus empfehlenswert.

Charco Manso

Wir fahren weiter zum nördlichsten Punkt der Insel. Bei der Badebucht Charco Manso sollen sehr interessante Felsformationen zu sehen sein. Und in der Tat. Die Badebucht ist an diesem Tag nicht zum Baden geeignet. Der Wellengang ist so stark, dass sich eine Gischt bildet, die wie Milchschaum die schwarzen Felsen umspült. In den Felsspalten schlagen Wellen, wie hohe Fontänen empor. Was für ein Spektakel! Für uns endet es dann aber eher im Debakel, als Sören von einer plötzlichen und besonders hohen Fontäne erwischt und umgerissen wird. Also unbedingt beachten: nicht zu nah an den Spalten stehen und am besten keine Lavafläche betreten, die bereits nass ist. Das ist nämlich ein klares Indiz dafür, wie weit eine solche Fontäne reichen kann. Sören ist bei seinem Sturz sehr unglücklich mit dem Fuß auf die harten Lavafelsen aufgeprallt. Der Fuß verfärbt  sich blau und schwillt an. Wir entscheiden vorsichtshalber einen Arzt zu konsultieren. Die Ärztin in El Pinar gibt uns eine Überweisung für das Inselkrankenhaus in Valverde, wo der Fuß geröntgt wird. Hier wird schließlich festgestellt, dass der seitliche Knochen seines Fußes angebrochen ist. Mit Gips und Krücken kommt er aus der Notaufnahme wieder raus. Keine gute Voraussetzung für einen Wanderurlaub, aber man muss das Leben so nehmen, wie es kommt. Bei der Übernahme des Mietwagens haben wir mich direkt als zweiten Fahrer eintragen lassen, auch wenn ich ursprünglich nicht beabsichtigt hatte zu fahren. Für den Fall der Fälle, der nun hier eingetreten ist, ist das aber auf jeden Fall sinnvoll. Weiterhin wissen wir nun, dass die medizinische Versorgung auch auf El Hierro gut und unkompliziert funktioniert.

Malpaso

Am Nachmittag setze ich mich nochmal ins Auto und fahre ins Inselinnere. Mein Ziel ist eine kurze Tour auf die höchste Erhebung von El Hierro, dem Gipfel des 1501 m hohen Malpaso. Ich parke auf dem Parkplatz am Cruz de Los Reyes und starte einen knapp 5 km langen Rundweg, der auf den Gipfel des Malpaso führt. Die Pisten und Wege sind sehr gut ausgebaut. Die Wanderung führt durch eine karge Vulkanladschaft. Grün leuchtende Heidesträucher und Pinien bilden einen schönen Kontrast zum grauen Lavakies. Die Nachmittagssonne hüllt alles in ein warmes Licht. Der starke Wind macht mir ein wenig zu schaffen. Nach einer knappen dreiviertel Stunde stehe ich auf dem Gipfel. Die Aussicht in das El Golfo Tal ist spektakulär.  Ich genieße noch ein wenig die Ausblicke und lasse mir den Wind um die Ohren pusten, bis ich zurück zum Auto gehe. Die Strecke ist kurz  und einfach zu laufen, man startet bereits auf einer Höhe von knapp 1360 m.

Mirador de la Peña

Heute fahren wir mit dem Auto erneut in den Norden der Insel, zum Mirador de la Peña. Der Mirador bietet nicht nur einen grandiosen Ausblick auf das El Golfo Tal, er wurde auch von dem kanarischen Künstler und Architekten César Manrique entworfen, der auf allen Kanareninseln seinen unverkennbaren künstlerischen Fußabdruck hinterlassen hat. Entstanden ist ein Steinhaus im typisch kanarischen Stil mit riesigen Fensterfronten, die sich auf wunderbare Weise in die Felswand einpassen. Im Inneren des Gebäudes ist es dadurch sehr hell und luftig. Hier befindet sich ein Restaurant, welches für Kanarische Verhältnisse etwas hochpreisiger ist, dafür jedoch qualitativ sehr hochwertige kanarische Küche bietet. Die meisten Zutaten stammen direkt von der Insel. Wir lassen es uns nicht nehmen das Restaurant zu testen und nehmen Platz an einem der Plätze vor der großen Fensterfront. Wir hatten nicht reserviert, allem Anschein nach ist das zur Mittagszeit auch nicht unbedingt notwendig. Zu Beginn bekommen wir ein frisches noch warmes Brötchen mit einer hausgemachten Kräuteraioli, die wirklich herausragend schmeckt. Wir bestellen als Vorspeise eine Portion Papas Arrugadas mit Mojo. Die kleinen Runzelkartoffeln sind Pflicht bei jedem Besuch auf den Kanaren. Es wird eine intensiv nach Petersilie schmeckende Mojo Verde und eine schön cremige nach feiner Paprika schmeckende Mojo Rojo serviert. Das ist schon mal ein guter Start. Als Hauptgericht bekomme ich die Schweinefiletmedaillons, gefüllt mit einer Art Chutney aus getrockneter Feige, dazu Gemüse und geröstete Kartoffelscheiben. Sören wählt das Milchlamm, als Beilage gibt es hierzu Gemüse und Kartoffeln. Beide Gerichte schmecken sehr gut. Eigentlich sind wir nun satt, aber auf der Karte steht eine Auswahl an Desserts, die wir unbedingt mal probieren müssen, so nehmen wir eine Portion Gofiomousse mit gemahlenen Mandeln und Honig, sowie einen Flan mit eingelegten getrockneten Feigen. Beides sehr süß, aber unglaublich lecker. Gofio ist übrigens ein typisch kanarisches Mehl aus geröstetem Getreide.  Mit einem Café con Leche beenden wir unser Lunch. Der Mirador de la Peña hat jeden Tag von 9:00 – 22:30 Uhr geöffnet. Das Restaurant ist zur Mittagszeit von 12:30 Uhr – 15:30 Uhr und dann erst wieder abends ab 19:00 Uhr geöffnet.

Nebelwald / Vulkankessel Hoya de Fireba

Die heutige Wanderung soll durch den spektakulären Nebelwald auf der Nordseite von El Hierro führen. Es heißt Nebelwald, da in dieser Höhenlage die Passatwolken am Cumbre hängen bleiben und der Wald, der dort hauptsächlich aus Lorbeer-, Heide- und Gagelbäumen besteht, in den Nebel der Wolken eingehüllt ist. Feuchtigkeit und Schatten in dieser Zone bilden einen idealen Lebensraum für unterschiedliche Moose, Flechten und Farne, die das mystische Bild dieses Waldes ausmachen. Ich starte am Parkplatz vom Mirador de Las Llanias auf einer Höhe von 1335 Metern und folge dem Camino San Salvador, der durch besagten Nebelwald Richtung El Golfo Tal führt. Es geht über knapp 5 km etwa 800 Höhenmeter bergab. Wanderstöcke sind hier sehr hilfreich und bieten guten Halt auf dem staubigen Untergrund. Der Wald spendet angenehmen Schatten. Von Feuchtigkeit ist hier leider weit und breit nichts zu spüren, die bemoosten Stämme wirken sehr trocken, so dass ich mich frage, wie lange es wohl her sein mag, dass dieser Wald sein letztes Wolkenbad genommen hat. In den Büschen raschelt es: Eidechsen und Vögel verstecken sich im Gebüsch. Nach knapp 2 Stunden Marsch durch den Wald komme ich im Weinanbaugebiet des El Golfo Tals raus. Ich laufe zwischen den Weinfeldern durch und habe eine tolle Aussicht auf die Orte des El Golfo Tals sowie auf den außergewöhnlichen Glockenturm der Ermita de Nuestra Senora de Candelaria, der sich mitten auf einem Vulkankegel befindet. Nach wenigen Kilometern in der prallen Sonne bin ich einen kurzen Moment froh, dass es nun wieder hoch in den Wald geht. Ich mache noch eine kurze Rast und esse ein Sandwich mit Erdnussbutter und Banane sowie Avocado. Superfood für Wanderer. Nun sollte ich genug Energie haben um den Weg nach oben anzutreten. Der Weg führt wieder durch Wald und ist damit schattig. Nichtsdestotrotz: der Aufstieg ist steil und anstrengend. Ich muss immer wieder Pausen einlegen, und etwas trinken und Kraft für die weiteren Meter sammeln. Tja, so ist das Leben als Flachlandtiroler. Aufgeben? No Way! Wie auch, schließlich gibt es keine Alternative um zurück zum Auto zu kommen. Und so heißt es Zähne zusammenbeißen und durch. Nach einer kräftezehrenden Strecke komme ich an einem kleinen Mirador mit einladender Picknickbank vorbei. Was für ein Glück. Ich lege meinen Rucksack ab und mache es mir am Tisch gemütlich. Erneut hole ich mein Lunchpaket raus und esse ein Sandwich und eine lecker saftige Orange. Ich bleibe noch eine Weile sitzen um neue Kräfte zu sammeln. Endspurt. Der Wald lichtet sich langsam und ich erkenne mehr und mehr den blauen Himmel zwischen dem Laub der Bäume. Der Gipfel kann also nicht mehr weit entfernt sein, nach der nächsten Kurve bin ich bestimmt da. Diesen Gedanken habe ich dann noch bei ungefähr sechs weiteren kurvigen Abschnitten, aber schließlich verlasse ich den Wald – angekommen am Hoya de Fireba, einem der beeindruckendsten Vulkankessel der Insel. Nun sind es nur noch einige wenige Hundert Meter bis  zum Auto. Ich mache noch einen kurzen Abstecher zum Mirador de La Llania und kann von dort beobachten, wie Gleitschirmflieger Richtung El Golfo Tal starten. Magisch. ein schöner Abschluss für eine interessante, aber durchaus auch anstrengende Wanderung. Strecke laut GPS ca. 13 km. Höhenmeter bergab und Bergauf jeweils knapp 1000. Ich war inklusive Pausen, Genießen der Ausblicke und Fotostopps knapp 6 Stunden unterwegs.

El Sabinar

Zu den Wahrzeichen der Insel El Hierro gehören die knöchernen zum Boden geneigten Wacholderbäume in dem Wald El Sabinar im Westen der Insel. In diesem Bereich gibt es schöne Wanderrouten. Es ist aber auch möglich mit dem Auto direkt zu den Bäumen zu fahren, was uns freut, da Sören mit seinem Gipsfuß zur Zeit keine großen Strecken zurücklegen kann. Auf der Fahrt zum El Sabinar kommen wir an der Ermita de Nuestra Senora Los Reyes vorbei. Hier mache ich einen kurzen Stopp und betrete die kleine Kirche. Hier befindet sich die Schutzheilige der Insel die alle vier Jahre im Rahmen einer großen  Prozession – der Bajada – über die Insel nach Valverde getragen wird. Die Bajada spielt auch eine kleine Rolle in dem El Hierro Krimi, der vor einiger Zeit auf Arte gezeigt wurde, daher fand ich es umso interessanter die Virgen de Los Reyes mal live zu sehen. Anschließend fahren wir noch ein Stück weiter über eine staubige Piste bis wir schließlich das Gebiet mit den skurrilen Wacholderbäume erreichen. Es sind alte knochige schützenswerte Exemplare. Sie sehen aus, wie Kreaturen, die sich duckend vor dem Wind schützen. Und es sind tatsächlich auch die kontinuierlich auftretenden Fallwinde in dieser Region, die für die ungewöhnliche Wuchsform dieser Bäume verantwortlich sind. Ein bezaubernder Ort.

La Restinga

La Restinga ist der südlichste Ort von El Hierro und damit auch der südlichste Ort Europas. La Restinga ist ein kleiner Fischerort mit Hafen und Strand und heute vermutlich der Ort der Insel mit dem höchsten Touristenaufkommen. In La Restinga befinden sich einige Tauchschulen. Die Tauchgründe in der Region sollen einzigartig sein, daher ist La Restinga ein Mekka für Taucher. Was natürlich in einem Fischerort nicht fehlen darf sind Fischrestaurants und hiervon bietet La Restinga eine reichliche Auswahl. Beste Gelegenheit für uns frischen Fisch zu essen. Wir entscheiden uns für die Tasca Laja. Es gibt frischen Salat, ganz frischen Thunfisch und Papageienfisch als Catch of the Day, dazu Papas Arrugadas mit leckeren Mojos. Ohne viel Schnick Schnack – enorm lecker zubereitet. Der kleine Laden direkt an der Strandpromenade ist wirklich eine Empfehlung wert. Auf dem Rückweg machen wir einen kleinen Abstecher zum Strand von Tacoron. Dieser liegt inmitten beeindruckender Lavaformationen. Hier gibt es schattige Picknickplätze und auch eine Toilette ist vorhanden.

Charco Azul

Die Bademöglichkeit Charco Azul im Norden von El Hierro gehört zu den beliebtesten der Insel. Natürliche Pools und Lavahöhlen ermöglichen es auch bei etwas stärkerer Brandung ins Wasser zu gehen. Es ist ein einmalig schöner Ort. Vom Parkplatz führen einige Steile Stufen zum Strand hinunter. Festes Schuhwerk ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Abreise von El Hierro

Mit vielen tollen Eindrücken nähert sich unser Urlaub dem Ende. Heute verabschieden wir uns von El Hierro. Wir packen unsere Sachen, fahren noch kurz am Krankenhaus in Valverde vorbei, wo wir Sörens Krücken zurückgeben müssen und parken unseren Mietwagen schließlich dort, wo wir ihn vor 12 Tagen übernommen haben, am Puerto de la Estacas, dem Fährhafen von El Hierro. Nun habe ich noch ein wenig Zeit, ihn mir bei Tageslicht anzuschauen. Neben dem Hafen gibt es hier einen kleinen Strandabschnitt, der wirklich schön und sehr einladend aussieht. Es gibt Stege mit guten Einstiegsmöglichkeiten, Badeinseln, Liegemöglichkeiten und sogar Duschen. Hier kann man bestimmt gut schwimmen und schnorcheln. Das Hafengebäude ist sehr modern und bietet eine Menge Sitzplätze für wartende Passagiere. Das Büro der Färgesellschaft Naviera Armas sowie eine kleine Bar befindet sich hier ebenfalls. An der Bar sollen wir auch den Autoschlüssel unseres Mietwagenanbieters abgeben, wofür uns jedoch spontan eine andere Möglichkeit suchen müssen, denn die Bar ist aufgrund eines nun einsetzenden Ausnahmezustands in Spanien geschlossen. In den letzten Tagen hat das Corona-Virus sich stark in Spanien verbreitet, besonders betroffen ist das Festland, doch auch auf den Kanaren wurden Fälle registriert. Fakt ist, dass kurz vor Ende unseres Urlaubs umfassende Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Virus verhängt wurden. Spanien ist im Alarmzustand. Auf El Hierro haben wir davon noch nicht viel mitbekommen. Am Tag unserer Abreise herrscht jedoch ein sehr großer Andrang am Fährhafen Puerto de la Estaca. Viele Touristen versuchen die Fähre zu bekommen, bevor am Folgetag die Maßnahmen der spanischen Regierung greifen, die neben Schließungen diverser Einrichtungen auch eine Ausgangssperre beinhalten. Man darf nur noch aus wichtigen Gründen auf die Straße. Die Maßnahmen werden polizeilich kontrolliert und mit hohen Bußgeldern geahndet. Schon auf der Fähre werden diverse Sicherheitsmaßnahmen vorgenommen, so dürfen die Plätze nur so besetzt werden, dass mindestens ein Meter Sitzabstand zum Nachbarn eingehalten wird. Von der unbesorgten El Hierro Idylle kommen wir damit nun in der alptraumhaften Corona-Realität an. Noch einmal kurz Idylle, als neben unserem großen Fährkatamaran ein Schwarm Delfine auftaucht und neben uns durch die Wellen taucht. Einfach nur schön. Vom Fährhafen Los Cristianos haben wir einen Transfer nach Playa Paraiso gebucht. Der Fahrer erwartet uns bereits und bringt uns innerhalb von 20 Minuten zum Hardrock Hotel Tenerife, wo wir unsere letzten drei Urlaubstage verbringen wollen.

Hard Rock Hotel Tenerife, Playa Paraiso

Ein paar Nächte im erst 2016 eröffneten Hardrock Hotel Tenerife zu verbringen war schon länger mein Traum. Und ich würde auch gerne einen umfassenden Bericht darüber schreiben, doch seit unserer Ankunft am 15.03.2020 ist der Hotelbetrieb nahezu zum Erliegen gekommen. Die Einrichtungen des Hotels, wie Pools, Wellness und Sportbereich, Bars, Restaurants wurden geschlossen. Die Gäste sollen soweit es geht auf den Zimmern bleiben. Nun gut, den Aufenthalt hatten wir uns anders vorgestellt, aber okay, bis zu unserem Rückflug am 18.03. werden wir Urlaub auf dem Zimmer machen. Das Hotel hat seinen Ursprung in einer ehemaligen Bettenburg, die aufwendig saniert wurde. Architektonisch ist der 70er-Jahre Charakter von Oasis- und Nirvana Tower jedoch deutlich erkennbar und macht es äußerlich nicht gerade zu einem Highlight – wobei die nächtliche  Illumination des Komplexes es ein wenig raus reißt. Die inneren Werte des Hotels rocken dafür umso mehr. Hier haben die Innenarchitekten gute Arbeit geleistet. Stylische Möbel und viele Schaukästen mit Relikten bekannter Rocksuperstars, wie es für diese Kette so üblich ist. Über Lautsprecher werden wir mit Musik beschallt:  Classic Rock, Alternative Rock, Britpop. That’s the way – ah ha ah ha – I like it. Unser Zimmer liegt im Oasis-Tower. Beim Öffnen des Fahrstuhls im achten Stock blicken wir auf ein Bild von Alice Cooper, daneben hängt in einer Vitrine eine Jeansjacke von ihm. „School’s Out“- was für ein passender Song für die derzeitige Situation. Die Tür des Zimmers wird mit dem Armband geöffnet, welches an ein typisches Festivalarmband erinnert. Hier werden wir nun die nächsten 3 Nächte und auch Tage verbringen. Das Zimmer lässt sich wohl am einfachsten mit dem Song Paint It Black von den Stones beschreiben. Die Einrichtung ist eher dunkel gehalten, viel Glas und Glamour. Für unbeschwerten Musikgenuss kann man sein eigenes Handy mit einem Bose Lautsprecher verbinden. Das Entertainment System über das TV überzeugt uns dagegen nicht. Auf dem Balkon gibt es einen kleinen Tisch mit Sitzmöglichkeit.
Letztendlich ist Zimmer und Balkon nicht darauf ausgelegt, dass man den ganzen Tag hier verbringt, wie es uns nun leider bevorsteht. Aufgrund der Einschränkungen steht lediglich das Buffet Restaurant zur Verfügung, wo wir Frühstück und Abendessen einnehmen können. Die Qualität und die Auswahl des Essens ist absolut top. Allerdings frage ich mich, ob ein Buffet in Zeiten eines sich ausbreitenden Virus wirklich das richtige ist? Wir arrangieren uns mit der Situation, freuen uns aber auch auf den bevorstehenden Rückflug. Am 17.03. bekommen wir dann die Hiobsbotschaft: SWISS hat unseren Flug am 18.03 annuliert. Wir bekommen neue Flugdaten für den 20.03.2020. Wir informieren unsere Kollegen bzw. Arbeitgeber über die Situation. Bei erneuter Prüfung der Buchungsdaten auf der Internetseite von SWISS, wird uns ab Teneriffa nun auf einmal gar kein Flug mehr angezeigt. Wir unternehmen unzählige Versuche in der Hotline bei SWISS durchzukommen, ohne Erfolg. Erst als wir uns für die englischsprachige Betreuung entscheiden, haben wir sofort jemanden an der Strippe. Die Person stellt fest, dass es hier scheinbar Probleme mit der Umbuchung gegeben hat und bucht uns erneut um, dieses Mal auf einen Condor Flug direkt nach Hannover, der jedoch erst am 22.03. abends gehen soll. Er sagt er könne nichts weiteres für uns tun. Ich fühle eine gewisse Ohnmacht. Wir sind nun gestrandet auf Teneriffa. Die Lage auf den Kanaren spitzt sich mehr und mehr zu, damit meine ich nicht die Infektionsfälle, sondern die restriktiven Bestimmungen der Regierung. Die Hotels werden in den nächsten Tagen nun nach und nach schließen und Touristen sollen schnellstmöglich ihre Heimreise antreten. Wir können auf jeden Fall nicht bis zum Abflug im Hotel bleiben, soviel steht fest. Wir registrieren uns vorsichtshalber auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes. So ist sichergestellt, dass wir von dem Deutschen Konsulat über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten werden. Dem Internet sei Dank finden wir ziemlich kurzfristig ein kleines Apartment in dem kleinen Ort El Medano, östlich vom Süd-Flughafen. Hier werden wir die nächsten vier Nächte verbringen.

El Medano – in Zeiten der Ausgangssperre

El Medano ist ein kleiner Ort im Süden von Teneriffa. Wir haben schon ab und zu mal einen Abstecher dorthin gemacht, wenn wir auf dem Weg zum Flughafen noch ein wenig Zeit hatten. Es ist ein sehr touristischer Ort mit vielen Apartmentanlagen. Flach abfallende Sandstrände laden (normalerweise) zum Baden ein. Da hier häufig eine doch recht steife Brise weht ist El Medano ein Hotspot für Wind- und Kitesurfer. Minuspunkt ist der kontinuierliche Lärm von ladenden oder startenden Flugzeugen. Als wir mit dem Taxi in El Medano ankommen ist von Tourismus keine Spur. Strände und Straßen sind wie ausgestorben. Eine Mitarbeiterin der Verwaltung unseres Apartments übergibt uns die Schlüssel und erklärt uns das Wichtigste. Das Apartment hat eine ausreichende Größe für zwei mit kleiner Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Badezimmer und einem großzügigen Balkon mit Blick auf den Strand von El Medano. Hier können wir uns die nächsten vier Nächte noch gut einrichten. Weiterhin verfügt das Apartment über eine Waschmaschine, so dass wir die Zeit immerhin schon mal für die Wäsche nutzen können. Die Ausgangssperre in Spanien erlaubt es nur noch einzeln für kurze und notwendige Wege auf die Straße zu gehen. Einkaufen gehört mit dazu und da wir dringend auf ein paar Lebensmittel angewiesen sind mache ich mich auf den Weg zum Supermarkt. Die Straßen sind weitestgehend leer. Vor dem Supermarkt hat sich  eine Schlange gebildet. Die Leute stehen mit vorgeschriebenem Abstand zueinander und warten auf Einlass. Viele sind mit einem Mundschutz ausgestattet. Nur eine begrenzte Menge wird in den Supermarkt gelassen. Bei Betreten sind Einmalhandschuhe anzuziehen, ansonsten ist Einkaufen relativ normal. Von Hamsterkäufen keine Spur. Ich erledige die Einkäufe und gehe zurück zum Apartment. Nun sind wir erstmal versorgt. Sören hat das große Glück, dass er von dem Apartment aus Telearbeit machen kann, was sehr gut funktioniert. Ich verbringe die Tage auf dem Balkon mit Lesen, dem Hören von Podcasts und digitalem Socialising. Weiterhin habe ich in den letzten Tagen eine Online-Scrabble-Sucht entwickelt. Was wäre die Welt nur ohne die Möglichkeiten des Internets? Nebenbei entspanne ich mich zu Wellenrauschen, welches ab und zu durch den Start eines Flugzeugs unterbrochen wird. Aber letztendlich ist es beruhigend zu sehen, dass Flüge starten. Abends, wenn die Sonne an unserem Balkon ankommt, essen wir gemeinsam, blenden für einen Moment die Krisensituation aus und genießen die Atmosphäre.
Pünktlich um 19:00 Uhr findet hier dann täglich das gemeinsame Klatschen als Dank für das medizinische Personal, die Menschen die die Versorgung mit Lebensmittel sicherstellen, etc. statt.  Alle kommen dazu auf ihre Balkone. Das ist ergreifend und eine sehr motivierende Geste der Solidarität. Innerhalb der nächsten Woche sollen alle Touristen die Kanarischen Inseln verlassen. Wir können heute unsere Heimreise antreten. Die Schließung von Hotels, Gastronomie, Läden und touristischen Attraktionen ist eine wirtschaftliche Katastrophe für die Kanaren. Dass die Spanische Regierung zu solch drakonischen Maßnahmen greift, zeigt dass die Lage wirklich ernst zu nehmen ist. Wir hoffen, dass die Krise bald überstanden ist und werden dann wieder kommen – in das beste Klima der Welt.

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